Konrad Zuse. 
Filmporträt des Computerpioniers und seiner Maschinen

Regie: Mathias Knauer – Kamera: Rob Gnant – Mitarbeit an Konzeption und Text: Emil Zopfi

Schweiz 1990, 16mm, Farbe, 73 Minuten, Lichtton, deutsch gesprochen

Soeben erschienen (im Handel ab 8. Mai 2010)

Cover

Konrad Zuse

72 Min. / Booklet 44 Seiten: Einführung, Kommentare, ganze Textliste mit Abbildungen (deutsch)
DVD deutsch/english

Praesens-Film 42510 – www.praesens.com
EAN Code 7611719425102

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Verleih: Filmcooperative Zürich – E-Mail: info@filmcoopi.ch 

Zu Besuch beim Erfinder des Computers. Wir tauchen ein in die Welt des jungen Berliner Bauingenieurs, der 1935 beschloß, eine völlig neuartige Rechenmaschine zu bauen.

In der Kreuzberger Elternwohnung wird mit Laubsäge und Heimwerkzeug die mechanische Z1 gebastelt. Jugendfreunde berichten aus dieser Pionierzeit; wir verfolgen den Aufbau der 1989 vollendeten Rekonstruktion in Zuses Atelier und den Transport ins Berliner Museum für Verkehr und Technik.

Der Film zeigt das umwegreiche Leben Zuses: die von den Kriegsereignissen behinderte Entwicklung seiner Relaismaschinen, von denen die Z3 (1941) heute als der erste voll betriebsfähige Computer der Geschichte gilt. Wir verfolgen die abenteuerliche Flucht in die bayerischen Alpen, die Wiedererweckung seiner Firma nach dem Krieg, den Aufstieg und Fall des Familienbetriebs dieses eigenwilligen Einzelgängers.

Im Alter hält Zuse Rückschau auf sein Leben und sein Mißgeschick mit den Patenten: der Computererfinder hat von den Millionengewinnen nie etwas gesehen.

Für die Schweizer Informatik war Zuses Z4 von größter Bedeutung: 1950 bis 1955 stand sie in der Zürcher ETH und rechnete zuverlässig -- umfangreiche Programme zum Beispiel für den Staudamm der Grande Dixence, für die optische und die Maschinenindustrie.

Dank der Erfahrungen an der Z4, dem ersten Hochschulcomputer Europas, wurde das Zürcher Institut mit Eduard Stiefel, Heinz Rutishauser, Ambros P. Speiser u.a. mitte der fünfziger Jahre zu einem der Brennpunkte der internationalen Computerforschung.

Im Mittelpunkt steht die mechanische Z1, die 1990 rekonstruierte, klappernde und klingelnde erste progammierbare Rechenmaschine Zuses von 1936, in der sich das mechanische mit dem digitalen Zeitalter eindrucksvoll verschränken.

Populär gemacht, doch ohne die Interessen der Fachleute zu vernachlässigen, weckt der Film das Interesse einer breiten Zuschauerschaft an den Stationen dieses ereignisreichen Erfinderlebens; er verfolgt die umwegreiche Biographie von Konrad Zuse und porträtiert zugleich die wichtigsten Maschinen des deutschen Konstrukteurs.

Prämie EDI


Vorspanndaten

Konrad Zuse. Porträt des Computerpioniers und seiner Maschinen

Film von Mathias Knauer

Mit Gisela und Konrad Zuse und Walter Buttmann, Andreas Grohmann, Ursula Schweier, Dietmar Saupe, Karl Poppler, Walter Brunner, Friedrich Ludwig Bauer, Ambros P. Speiser, Gustav Lübeck, Hans Heenes, Willibald Brandl u.a.

Mitarbeit an Konzeption und Text

Emil Zopfi

Sprecher

Renate Steiger, Klaus-Henner Russius (deutsche Originalversion) Pamela Hunter, Trevor Roling (englische Version)

Regie

Mathias Knauer

Kamera

Rob Gnant

Ton

Andreas Litmanowitsch

Kamera- und Schnittassistenz

Katrin Simonett

Weitere technische Mitarbeit

Otmar Schmid, Eduard Winiger (Zweite Kamera) Reto Hediger, Paul Oberle, Martin Ostrowski, Ralph Eue, Axel Brand, Dieter Stürzenbecher

Organisatorische Betreuung

Hartmut Petzold, Hadwig Dorsch, Bernhard Starke, Horst Wolf

Aufnahmeleitung; Produktionsbetreuung Berlin

Ingrid Reintjes; Harriet Eder

Lichtbestimmung; Negativmontage

Johannes Anders; Yvonne Steiner

Labors, Tonstudios, Technische Geräte

Egli Film & Video, Zürich, Cinégram Zürich, Sonographic Schlieren, Studio Bellerive, Filmkollektiv Zürich, Onasch Filmgeräte Berlin, Schmidle & Fitz München, Cinerent Zürich, Filmkollektiv Zürich

Gedreht 1988-1990 in Hünfeld, Bad Hersfeld, Herford, München, Berlin und im Allgäu. Kamera Aäton, Objektive Zeiss, Kodak 7248/7297, r-dat Sony, Mikrofone Schoeps

Produktion

Filmkollektiv Zürich ag, 8006 Zürich Koproduktion Känguruh-Film Berlin, attacca Filmproduktion Zürich

Produktionsbeiträge

Eidgenössisches Departement des Innern, Stadt und Kanton Zürich, Schweizer Fernsehen, Stiftung Landis & Gyr, iwf Göttingen, Kuratorium Z-1-Nachbau, Museum für Verkehr und Technik Berlin, Gesellschaft für Mathematik und Datenverarbeitung St. Augustin, abb Asea Brown Boveri, Computerworld Schweiz

Dank an

Hildegard Binder, Wilhelm Brücker, Rico Charen, Matthias Drinnenberg, Reinhard Ernst, Hans Försching Dieter Gaedtke, Vera Grohmann, Werner Große, Fritz-Rudolf Güntsch, Georg Janett, Markus Kägi, Peter Kradolfer, Claus Lewerentz, Johannes Balthasar Neidhart, Anton Pfaffenzeller, Margrit Rutishauser, Jürgen Schäfer, Alfred Schai, Martin Schaub, Frank Schott, Peter Schweiger, Bernhard Starke, Jeannette Stiefel, Hannelore Stöcker-Zuse, Walter Ulmann, Heinrich Weber, Horst Wolf, Valentin Zandonella, Carl August Zehnder, Horst Zuse

Weltrechte

attacca Filmproduktion. Zollikerstraße 259
CH-8008 Zürich Tel. +41 44 493 49 11, Mob. +41 79 406 59 03
attacca@lemmata.ch – http://attacca.lemmata.ch

© 1990-2010 attacca Filmproduktion, Zürich

ISAN 0000-0000-4A58-0000-K-0000-0000-E

DVD: EAN 7611719425102


Video-Ausschnitte aus dem Film

Vollständige Textliste (30 Seiten) mit Vorspanndaten herunterladen als PDF (154 kB)

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